Coca Cola - The real thing (22.10.06)

Als der Kriegsveteran und Pharmazeut John Pemberton im Jahre 1885 in Atlanta versehentlich seinen nach einem bis heute streng geheimen Rezept gebrauten Kokasirup mit Soda statt mit Wasser gemischt servierte, ahnte er nicht, was er da anrichtete. In jenem Moment begann eine Erfolgsgeschichte, die die Welt vereinen sollte.
Andy Warhol sagte einst: „Du sitzt vor dem Fernseher und siehst Coca-Cola, und du weißt, dass der Präsident Coke trinkt, dass Liz Taylor Coke trinkt, und denkst daran, dass auch du Coke trinken kannst. Eine Coke ist eine Coke, und mit keinem Geld der Welt kannst du dir eine bessere Coke kaufen als die, die der Penner an der Ecke gerade trinkt. Alle Cokes sind gleich und alle Cokes sind gut. Liz Taylor weiß es, der Präsident weiß es, der Penner weiß es und du weißt es.“
Da wird es postuliert: Traute Einheit unter dem Zeichen des doppelten geschwungenen Cs. Ein Getränk, das den ulkigen Eisbären (der noch nicht mal eine Hose trägt… aber aus der Flasche trinken kann er) nach lustiger Rutschpartie zum wohligen Grunzen anregt und den erschöpften Weihnachtsmann wieder zum Lachen bringt. Aber was heißt überhaupt Getränk… nein, es ist Superbottle.
Klingt nach Spinnerei… ist aber Teil der kapitalistischen Hirnwäsche, die wir uns heute im ColaMuseum Atlanta angesehen haben. Es gab tatsächlich einen Videoclip, in dem ein riesiger Kinderchor (schwarz, weiß, gelb, alle glücklich) singt: “I want to buy the world a Coke“. Ein unterhaltsamer Nachmittag - falls sich irgendjemand von euch je mit einem Becher bewaffnet vor dem Softdrinks-of-the-world Brunnen befinden sollte: alles, aber nicht Fanta TuttiFrutti!

Ein Gläschen Weltfrieden?

Der Getränke Broadway. Der Schwede, LJ, mel, Jenn.

“Komischer Pils, mal reinbeißen.” (Alice)

Gruselig, was so alles aus dem Kamin kommen kann.
Am 23. Oktober 2006 um 23:35 Uhr
Fanta TuttiFrutti? What´s that? Alle anderen Fanta-Sorten zusammen gekippt?
Am 27. Oktober 2006 um 20:02 Uhr
wer weiß, was aus kaminen noch so kommen kann… aus “mars” nicht all zu viel.