Besuch herzlich willkommen!

18. April 2007

Man gehe zu google-maps, lasse sich den Weg von Braunschweig nach Atlanta anzeigen und beachte vor allem Unterpunkt 37! Los geht’s… ich habe drei große Handtücher!

Bang. Bang. Bang.

18. April 2007

Gestern kehrte der Sommer zurück, Alex graduierte suma cum laude und Carmina Burana wird ein Hit. Bang. Bang. Bang. 400 Meilen von hier erschießt ein Student 32 Mitschüler. Das größte Schulmassaker in der Geschichte der Vereinigten Staaten, selbst Columbine zählte seiner Zeit “nur” 16. “nur” - was ein trauriges Wort das in diesem Satz ist.
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Oster-Eis

12. April 2007

Als Werner vor nunmehr fast zwei Wochen sein blasses deutsches Körperlaken der aggressiven Sonne Atlantas zum Fraß vorwarf, herrschten hier noch etwa 25 Grad und nachts mussten wir uns in den Schlaf weinen, damit die verdampfenden Tränen wenigstens für eine leichte Abkühlung sorgten. 5 Tage nach seiner Abreise saß ich mit Terez auf dem Balkon und rauchte Wasserpfeife… in 2 Pullovern, mit Handschuhen, unter einer Wolldecke. Und dann, auf den Glockenschlag des Tageswechsels, segelten fünf Minuten Unglaublichkeit auf uns herab. Ein Ereignis, wie es hier sogar im Winter selten geschieht: ES SCHNEITE! Ja!!! 5 Minuten lang fielen kleine weiße Flocken vom Himmel; meine Mitbewohner riefen aufgeregt ihre Freunde an und der Campus erschallte vom Gekreische kurzröckiger Party-Schnitten. Am nächsten Morgen hatte ich eine Kehle wie ein Schlachtfeld.
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It was so random - Ein Reisebericht aus Atlanta

5. April 2007

(24.03. - 01.04.)

Er ging als Letzter und er schrieb als Erster. Sein Bericht ist spannender als alle meine bisherigen Berichte zusammen… und länger. Lasst euch entführen in meine Welt und seht sie mit seinen Augen: willkommen im großen Abenteuer der letzten Woche!

Übrigens: Die im folgenden Bericht immer wieder bekundete Unzufriedenheit mit der angeblich pekigen Unterflächenbeschaffenheit diverser amerikanischer Alltagsgegenstände begründet sich keineswegs durch eine reale Verschmutzung. Der Autor hat klebrige Hände!

Nun aber viel Spaß beim ersten offiziellen Gastblog auf www.unplaqued.de!

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Ein Gast-Beitrag von Der.Werner

Atlanta WUMZurück aus Atlanta möchte ich nun das fast Unmögliche wagen und meine Erlebnisse in Worte fassen. Vorweg sei schon einmal verraten, dass mir das ganz sicher nicht gelingen wird, denn es war einfach eine unheimlich geile Woche mit vielen Ereignissen und Erfahrungen, wovon ich ein paar auch einfach für mich behalten werde, da sie außer meinem lieben Freund Melvin und den anderen Halunken, die dabei waren, sowieso niemand verstehen würde. WUM war wieder vereint und ich hoffe, ihr habt euch Zeit zum Lesen mitgebracht! Eine kürzere Form als “GEILE ZEIT!” werdet ihr nicht finden. Den Link zu den Fotos gibt es ganz unten. Und jetzt geht es los…

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ein Lebenszeichen: das muss reichen!

2. April 2007

Für eine Woche lang war diese Wohnung ein Schlachtfeld. Die Haacksche Einmannarmee auf dem Sofa, Wolfenbüttels Heeresführer im fürstlichen Bette. Auf dem Fußboden ringt eine amerikanische Geschwistereinheit um Schlaf und nach Luft während im Wohnzimmer die schwedische Alkohol-Massenvernichtungswaffe (siehe - doch ein Laster!) den Rausch ausschnarcht. Eine wahrlich verrückte Woche mit einem wahrlich guten Freund; genauso eine wahrlich gute Woche mit einem wahrlich verrückten Freund. Wer(ner) kann denn das nur sein?!

Bald hagelt es hier wieder Geschichten & paragraphenweise heiße Ohren. Von Potheads, Skeletten, Jerry Springer und all den kleinen Dingen, die niemand außer den Teilnehmern versteht, die man aber trotzdem aufschreibt. So random. Na denn man guten Morgen!

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Ganz nebenbei haben wir übrigens noch etwas Spannendes über mich herausgefunden. Bruder: Kannst du das lesen?

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Departmental Review (Mi, 21.03.07)

24. März 2007

So, ich bin gut von allen Reisen zurückgekehrt und wir können gemeinsam und gespannt auf Jills und Kerstins Berichte warten. Bald, in diesem Theater!

Ich mag ganz kurz ein wunderbares Erlebnis von vorgestern erzählen. Schon seit Wochen ist das Department ein emsig summender Bienenhaufen, der sich auf die alle vier Jahre wiederkehrende Department-Inspektion vorbereitet. Gestern waren sie da - ein Mann mit orangem Hemd und pinker Krawatte, ein Mann mit einem Gesicht, das einem irgendwie bekannt vorkommt (dessen Name einem aber einfach nicht einfällt) und eine Frau mit Blumenapplikation über der linken Brust, die nicht gerade klein ist. Wichtiger Teil der Inspektion ist seit jeher das Mittagessen mit Studenten und dem TA, und als wir nun gemütlich bei Speis & Trank zusammensitzen, da kommt es zu jenem Gespräch zwischen mir und dem Mann mit dem irgendwie vertrauten Vorderkopf:
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Zwischenmeldung aus Amerikerstin

14. März 2007

Liebe Leser:

www.unplaqued.de macht Urlaub! Neben mir im Hotelbett schlummert leise meine Herzensdame, ich habe mich wie ein lebensmüdes Hühnchen aus den Federn gequält um ganz klammheimlich einen kleinen Gruß an euch ins Internet zu setzen. Am Wochenende in Atlanta, Montag in Charleston, nun an Hilton Head’s Strand. Noch bis Sonntag sind wir hier im “Lowcountry” unterwegs, dann gibt es wieder News & Geschichten. 2 Gastblogs stehen auf dem Programm: Jill wird von Wasserfällen, Fußmärschen und Yogaqualen berichten, Kerstin vom größten Aquarium der Welt, Sklavenquartieren und all dem, was uns da in den nächsten Tagen noch so harrt. Vielleicht erzähle ich euch auch, wie ein lupenrein weißer engelsgleicher Beluga-Wal zuerst einen Purzelbaum schlug, mir verschwörerisch zublinzelte und dann einen gigantischen Furz ins Becken jagte… ist halt auch nur ein Säugetier.

Jetzt grüße ich euch alle aufs Herzlichste und klettere wieder in jenes wahrlich riesige Bett zurück. Hoffentlich finde ich Kerstin überhaupt.

Auf bald!

euer mel

…freu mich über alle die frohen Katzer & Katen in Wolfenbüttel!

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High Society

6. März 2007

Von Zeit zu Zeit schlendere ich wie heute über den frühlingshaft sonnenbeschienenen Campus und lasse den Blick schweifen. Manchmal kommt es mir dann vor, als wenn ich schon ewig hier wäre, so ewig, dass vieles einfach irgendwann normal wurde, inklusive Überstunden. In anderen Momenten blicke ich wie gerade eben von meinem Balkon in die Nacht und muss plötzlich laut lachen, weil es mir so unreal vorkommt: Ich bin in Amerika. Ich lebe hier. Der kleine Strubbelkopf mit Harry Potter Brille ist in die Welt hinausgezogen. Und dann wundere ich mich, auch nach 6 Monaten noch.
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Mardi Gras II: Über die Haut und unters Hemd.

28. Februar 2007

Mutig, notgeil, neugierig, über 18? Unten geht’s weiter…
… aber wirklich nur dann.
(auf jeden Fall erst den Mardi Gras Hauptartikel lesen!)

Schön ist das nicht!

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Filth and Hooters in Las Orleans.

28. Februar 2007

…Mardi Gras! (Di, 21.02.)

Durch die Nacht fährt ein Auto ins Abenteuer, entreißt die gepeinigten Fließbandseelen dem eingepeitschten Überstundenrhythmus, flieht in die wilde Welt der Masken, Perlenketten und Oberweitenrituale, der wertvollen Handkameramomente aus ‘Easy Rider’: Mardi Gras in New Orleans!

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Das altbekannte Vagabundengespann. Jipee, alle sind verkleidet.

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